Der nicht gelesene Emissionsprospekt
Seit dem 1. Januar 2002 gilt auch für Schadensersatzansprüche eine dreijährige Regelverjährung nach § 195 BGB, wobei für den Fristbeginn zusätzlich die subjektiven Voraussetzungen nach § 199 Abs. 1 Nr....
View ArticleBörsenpapiere statt Tagesgeld
Ein Wertpapierhandelshaus, welches einem Kunden im Rahmen eines Anlagenberatungsvertrages eine kurzfristige Investition von bislang in Tagesgeld angelegten Kapitals in börsengehandelte Wertpapiere...
View ArticleAufklärungspflicht über Innenprovision
Die Grundsätze der Rechtsprechung zur Aufklärungspflicht von Kreditinstituten im Rahmen eines Anlagenberatungsvertrages gelten in gleicher Form für alle Wertpapierdienstleistungsunternehmen im Sinne...
View ArticleAnlageberatungsvertrag durch Empfehlung zum Halten von Wertpapieren
Die Entscheidung, bereits erworbene Wertpapiere nicht zu veräußern, sondern weiter zu halten, steht bei wirtschaftlicher Betrachtung einer Erwerbsentscheidung gleich. Gibt der Anlageberater eine...
View ArticleFehlende Aufklärung über Kick-Backs bei Steuerspar-Filmfonds
Tritt ein Anleger an eine Bank heran, um über die Anlage eines Geldbetrags beraten zu werden, so wird das darin liegende Angebot zum Abschluss eines Beratungsvertrags stillschweigend durch die Aufnahme...
View ArticleHaftung wegen unerlaubter Drittstaateneinlagenvermittlung
Zur Haftung wegen unerlaubter Drittstaateneinlagenvermittlung musste jetzt der Bundesgerichtshof Stellung nehmen: Einem Kapitalanleger steht gegen seinen Anlagenvermittler ein Schadensersatzanspruch...
View Article“Nimm zwei” in der Finanzierungsberatung
Als „grotesk“ bewertete das Oberlandesgericht Nürnberg den Vorschlag einer “Finanzierungsberaterin”, beim Kauf eines Hauses fehlendes Eigenkapital durch den Erwerb einer weiteren, voll finanzierten...
View ArticleVerjährung bei der Verletzung mehrerer Beratungspflichten
Der Grundsatz, dass bei mehreren voneinander abgrenzbaren Aufklärungs- oder Beratungsfehlern die Verjährung nicht einheitlich, sondern getrennt für jede einzelne Pflichtverletzung zu prüfen ist, setzt...
View ArticleHaftung des Anlagevermittlers bei unplausibler Anlagemöglichkeit
Der Traum so manches Anlegers von fantastisch hohen Renditen verwandelt sich schnell in einen Albtraum. Waren die Renditeversprechen aber allzu unplausibel, haftet auch der Anlagevermittler auf die...
View ArticleLehmann-Zertifikate und die Haftung der Bank
Über die generelle Abhängigkeit der Rückzahlung des empfohlenen Zertifikats von der Bonität der Emittentin bzw. Garantiegeberin (sog. allgemeines Emittentenrisiko) muss die beratende Bank auch dann...
View ArticleFehlerhafte Anlageberatung und der Schadensersatz nach Verkauf der Wertpapiere
Ist bereits der Herstellungsanspruch aus § 249 Abs. 1 BGB auf Zahlung von Geld gerichtet, besteht für eine Anwendung von § 250 Satz 1 BGB kein Raum, da es einer Umwandlung des Anspruchs auf...
View ArticleDie Pflichtverletzung des Anlageberaters – und die Anforderungen an einen...
Zu den Anforderungen an die Schlüssigkeit und Substantiiertheit der Darlegung des Anlegers zu den von ihm geltend gemachten Pflichtverletzungen des Anlageberaters (beziehungsweise Anlagevermittlers)...
View ArticleDie Anlageberatungs-GmbH einer Sparkassenfinanzgruppe, ihre Provisionen und...
Der Bundesgerichtshof hält daran fest, dass ein selbständiges Unternehmen der “Finanzgruppe” einer Sparkasse, das als 100%ige Tochtergesellschaft (GmbH) der Sparkasse hauptsächlich auf dem Gebiet der...
View ArticleDie Aufklärungspflichten eines Anlageberaters und seine Vertriebsvereinbarungen
Trifft einen Anlageberater die Pflicht, einen Anleger über den Inhalt der mit der Fonds- oder Vertriebsgesellschaft getroffene Vertriebsvereinbarung aufzuklären? Diese Frage beschäftigte aktuell den...
View ArticleWenn der Makler die Anlagerisiken kleinredet haftet die Versicherung
Im Rahmen eines Beratungsvertrages für eine Kapitalanlage hat sich die Beratung der Klägerin auch aufgrund eigener kritischer Überprüfung auf diejenigen Eigenschaften und Risiken zu beziehen, die für...
View ArticleSchadensersatzanspruch aus Kapitalanlageberatung: Die Angabe eines falschen...
Aufgrund des Beratungsvertrags ist der Anlageberater zu einer anleger- und objektgerechten Beratung verpflichtet, wobei Inhalt und Umfang dieser Beratungspflichten von den Umständen des Einzelfalls...
View ArticleMündliche Kapitalanlageberatung und schriftliche Risikohinweise
Ein Kapitalanleger handelt nicht grob fahrlässig, wenn er im Vertrauen auf eine mündliche Beratung schriftlichen Risikohinweisen nicht nachgeht. Ein Anleger verkennt einen Beratungsfehler des...
View ArticleAufklärung über Rückvergütungen einer Bank
Eine Bank ist verpflichtet, einen Anleger über an sie fließende Rückvergütungen aus einer offen ausgewiesenen Vertriebsprovision oder einem Agio aufzuklären, wenn zwischen beiden konkludent ein...
View ArticleBankenhaftung trotz zwischengeschaltetem Anlagenberater
Haftet eine Direktbank für Beratungsfehler, wenn ein anderes anlageberatendes Wertpapierdienstleistungsunternehmens (hier: Accessio Wertpapierhandelshaus AG) zwischengeschaltet ist? Der...
View ArticleDie verschwiegene Kick-back-Zahlung – und die Kausalität für die...
Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist eine Bank aus dem Anlageberatungsvertrag verpflichtet, über die von ihr vereinnahmte Rückvergütung aus offen ausgewiesenen...
View Article